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Top Artikel / Psychologie / Emotionen

Seite 8

07.03.2019

5 Situationen, die uns emotionale Energie rauben

5 Situationen, die uns emotionale Energie rauben Ayusmedicus Blog: Sinnwelt / Gedankenwelt - Archiv / Top Artikel / Page 8

Wir alle haben uns schon in solchen Situationen wieder -gefunden, in denen die Umstände unserer Energiespeicher förmlich leerzusaugen schienen. Dabei handelt es sich in aller Regel um Situationen, die uns in unserem Inneren berühren, entweder weil wir selbst involviert sind oder weil sie uns an die Substanz gehen, da wir ihnen eine große Bedeutung zuschreiben. Meist ist es aber so, dass wir uns nach der Erfahrung nur erschöpft fühlen, ohne dass wir im Gegenzug für all die investierte Energie etwas erhalten hätten.

 

„Emotionale Energie“ kann als Synonym für „Vitalität“ verstanden werden. Dabei handelt es sich um diese Lebenskraft, über die wir verfügen, die aber nicht unendlich ist. Wenn wir nun sagen, das bestimmte Situationen uns unsere emotionale Energie rauben, dann beziehen wir uns auf Umstände, unter denen wir unsere Vitalität regelrecht verschwenden, obwohl sie das gar nicht wert sind.

 

Unglücklicherweise kommen wir immer wieder in Situationen, die unsere emotionale Energie aufzehren. Wir sollten uns bemühen, sie zu vermeiden, denn sie kosten uns viel und bringen nur wenig. Diese Episoden sind nur dazu da, um uns von dem abzulenken, was wirklich wichtig ist, was uns bereichert. Lernen wir also, sie zu identifizieren. In diesem Artikel beschreiben wir fünf von ihnen.

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06.03.2019

Schwierige Gefühle identifizieren, verstehen und ausdrücken

Schwierige Gefühle identifizieren Ayusmedicus Blog: Sinnwelt / Gedankenwelt - Archiv / Top Artikel / Page 8

„Unsere Intelligenz kann verwirrend sein, aber unsere Gefühle führen uns nie hinters Licht.“

(Roger Ebert)

Wenn wir von schwierigen Gefühlen sprechen, beziehen wir uns auf jene Gefühle, die sich nicht wie andere in einem „reinen“ Zustand zeigen. Das ist der Fall, wenn wir beispielsweise zur selben Zeit Hass und Liebe empfinden (was häufig vorkommt), oder wenn sich Mitgefühl mit Wut oder Zorn mit Traurigkeit vermischt. Im Allgemeinen fühlt sich dieses Gefühlswirrwarr unbehaglich an. Aber es gelingt uns nur selten, herauszufinden, welche Emotionen eine bestimmte Gefühlslage zur Folge haben.

 

Hin und wieder müssen wir uns wahrlich anstrengen, um unsere Gefühle zu definieren, zu verstehen und mit Worten zum Ausdruck zu bringen, vor allem dann, wenn wir nicht daran gewöhnt sind. Jeder einzelne dieser Schritte kann sich manchmal äußerst schwierig gestalten, aber gleichzeitig ist das der einzige Ausweg aus diesem unerwünschten emotionalen Zustand.

 

Streng genommen gibt es nicht genügend oder die richtigen Wörter, um schwierige Gefühle präzise zu beschreiben. Vielleicht gibt es aus genau diesem Grund die Poesie; eine mehrdeutige Sprache, die widerspiegelt, wie schwer es ist, die eigenen Gefühle und Emotionen zu deuten. Häufig müssen wir aber, abgesehen vom künstlerischen Ausdruck, einfach Wege finden, uns auszudrücken.

 

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06.03.2019

Chronische Angst und ihr Verhältnis zum Noradrenalin

Chronische Angst Ayusmedicus Blog: Sinnwelt / Gedankenwelt - Archiv / Top Artikel / Page 8

Patienten mit chronischer Angst tendieren zu erhöhten Spiegeln an Noradrenalin, einem Neurotransmitter und Hormon, das auf zahlreiche Organsysteme wirkt und unter anderem die Herzgesundheit beeinflussen kann.

Wer an chronischer Angst leidet, der kennt dieses Gefühl der allgegenwärtigen Gefahr. Sie ist nicht zu sehen, aber deutlich zu spüren und immer da. Jederzeit kann sie dich in diesen tiefen Abgrund stürzen, aus dem es kein Entkommen mehr gibt. Das nimmt dir die Luft zum Atmen, lässt dich zittern, unter kaltem Schweiß erschaudern und Gedanken fassen, die von Katastrophe und Untergang geprägt sind. All diese Empfindungen haben eine gemeinsame molekulare Basis: das Noradrenalin.

 

Für all jene Leser, die von diesem Neurotransmitter, der gleichzeitig als Hormon fungiert, noch nichts gehört haben, wollen wir zunächst ein kurzes Beispiel geben. Stellen wir uns vor, wir möchten eine Straße überqueren, aber als wir den ersten Fuß auf die Fahrbahn setzen, ertönt nur wenige Meter von uns entfernt die laute Hupe eines Autos. Wir waren so in Gedanken versunken, dass wir vergessen haben, auf die Ampel zu schauen, die inzwischen auf Rot steht. Aber noch bevor wir zu dieser Schlussfolgerung kommen, sind wir schon wieder zurück auf den Gehweg gesprungen. Hier, in Sicherheit, spüren wir nun, wie unser Herz schlägt, wie schnell wir atmen und vielleicht auch, dass unsere Hände zittern. Das war knapp. Zum Glück können wir uns auf unser sympathisches Nervensystem verlassen.

 

Noradrenalin ist einer der wichtigsten Neurotransmitter im sympathischen Nervensystem. Seine Aufgabe ist es, eine Reaktion hervorzurufen, wenn unser Gehirn eine Gefahr erkennt, noch bevor wir eine detaillierte Bewertung der Situation vornehmen können. Diese Substanz ist es, die die Kampf-oder-Flucht-Reaktion triggert und so wesentlich zu unserem Überleben beiträgt. Wenn wir uns einer Gefahr stellen müssen oder uns in Sicherheit bringen wollen, müssen wir unverzüglich reagieren, und dazu müssen wir auf Herz, Lunge und Muskeln zählen können. Eine Aktivierung des Sympathikus provoziert daher eine Erhöhung der Herzfrequenz, eine Steigerung des Blutdrucks, eine Beschleunigung der Atmung und eine verbesserte Versorgung der Muskulatur, die zur Kontraktion bereit sein soll. Zwar müssen wir heute nicht mehr vor Säbelzahntigern fliehen, aber diese eben beschriebene neurochemische Magie lässt uns nach wie vor effektiver agieren, wenn wir alltäglichen Risiken gegenüberstehen.

 

Allerdings besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen realen Gefahren, die tatsächlich unsere physische Integrität bedrohen, und jenen Stressfaktoren, die unseren Sympathikus in der modernen Welt aktivieren. Unsere Reaktion bleibt aber die gleiche: All unsere – oftmals unbegründeten – Ängste und Phobien führen auf genau dieselbe Weise zur Freisetzung dieses Katecholamins, wie es der Anblick des Säbelzahntigers vor Tausenden von Jahren getan hat. So wie auch der Urmensch nicht in der Lage gewesen wäre, immer und immer wieder vor Raubtieren zu fliehen, erschöpfen auch wir uns, wenn wir das sympathische Nervensystem dauerhaft aktivieren und unsere Noradrenalinrezeptoren mit Liganden überschütten.

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03.03.2019

Psychologische Kühnheit: Wie wichtig es ist, etwas zu wagen

Psychologische Kühnheit Ayusmedicus Blog: Sinnwelt / Gedankenwelt - Archiv / Top Artikel / Page 8

„Mutig ist nicht, wer keine Angst empfindet, sondern wer diese Angst überwindet.“

(Nelson Mandela)

Die sogenannte psychologische Kühnheit gibt uns Mut und Willenskraft. Sie ist dieser entscheidende Impuls, der uns die Tür zu etwas öffnet, unsere Sichtweise erweitert und uns Schwierigkeiten überwinden lässt. Wir sind hierbei nicht nur mutig, sondern kühn. Denn Menschen, die psychologische Kühnheit besitzen, haben gelernt, etwas zu wagen, mit Respekt einzufordern, was sie verdienen, sich jeden Tag mehr für das anzustrengen, was sie brauchen und sich wünschen.

 

Es gibt ein altes Sprichwort, das uns daran erinnert, dass Angst und Mut Hand in Hand gehen. Man könnte sagen, dass der Mensch in gewisser Weise schon immer dazu gezwungen wurde, seine Angst und Unsicherheit zu überwinden, um seine Ziele erreichen zu können. Aber woher bekommen wir diesen inspirierenden Funken, der uns genau dann, wenn wir diese Kühnheit brauchen, Mut verleiht?

 

Wir Menschen sträuben uns normalerweise sehr gegen Veränderungen und unsere Angst weist uns in die Schranken. Und hier kommt ein Wert ins Spiel, den wir alle trainieren und fördern können: Die Rede ist von der psychologischen Kühnheit. Dieser persönliche Wert, der uns Vertrauen gewinnen lässt, der Kräfte in unserem Inneren mobilisiert, um den Widrigkeiten des Lebens begegnen und Träume realisieren zu können.

 

Søren Kierkegaard, der Vater des Existenzialismus, betonte wiederholt, dass Mut einen vorübergehenden Gleichgewichts -verlust mit sich bringe. Nichts zu wagen, bedeutet allerdings, sich früher oder später zu verlieren. Daher sollten wir lernen, diese psychologische Kühnheit in uns zu wecken, um mit der Entwicklung dieser Fähigkeit Stück für Stück mutiger zu werden.

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02.03.2019

Ob wir es wollen oder nicht, unvorhergesehene Ereignisse werden eintreten

Unvorhergesehene Ereignisse Ayusmedicus Blog: Sinnwelt / Gedankenwelt - Archiv / Top Artikel / Page 8

„Gott schenke mir die Gelassenheit, die Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und die Weisheit, den Unterschied zu erkennen.“

(Reinhold Niebuhr)

Was ist der Sinn des Lebens? Leben wir, um unser Leben zu leben oder zu lenken? Wenn wir es leben, wird es uns befriedigen. Aber der Versuch, unser Leben in feste Bahnen zu leiten, wird es nicht tun. Deshalb sollten wir unser Leben in vollen Zügen genießen. Obwohl unvorhergesehene Ereignisse eintreten werden, können wir lernen, sie zu antizipieren und uns auf sie vorzubereiten. So können wir vielleicht auch das genießen, was wir nicht kontrollieren können. Oder es zumindest akzeptieren.

 

Normalerweise beschreibt das Wort „unvorhergesehen“ etwas, das uns überrascht, und wir sollten das Unvorhergesehene vom Vorauszusehenden unterscheiden können. Wir dürfen uns nicht selbst täuschen, indem wir einige Situationen als unvorher -gesehen bezeichnen, nur weil wir aufgrund von Faulheit  oder Vergesslichkeit nicht vorbereitet waren. Fehlende Weitsicht macht Improvisation zu einer dauerhaften Notwendigkeit.

 

Wenn dann unvorhergesehene Ereignisse passieren, ist das Schlimmste an ihnen, dass wir so sehr mit der Suche nach einer Lösung beschäftigt sind, dass wir uns nicht fragen, ob wir sie nicht hätten vorausahnen können? Wenn wir erkennen, dass es zu spät ist, um das Problem zu lösen, fühlen wir uns derart entmutigt und hilflos, dass uns zur Reflexion die Energie fehlt.

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27.02.2019

Warum fallen uns rationale Entscheidungen so schwer?

Warum fallen uns rationale Entscheidungen so schwer? Ayusmedicus Blog: Sinnwelt / Gedankenwelt - Archiv / Top Artikel / Page 8

Es scheint, als würden vor allem Emotionen und nicht Logik die Menschen in ihrer Entscheidungsfindung lenken. Aber warum fällt es uns so schwer, rationale Entscheidungen zu treffen?
 

Diese Frage steht im Zentrum vieler Debatten, aber auch der Forschung, die sich auf wissenschaftliche Theorien bezieht. In diesem Artikel wollen einige der wichtigsten Aspekte des Problems beleuchten.

 

Wir wollen zeigen, dass wir Menschen viel rationaler sind, als wir glauben, und werden diese Tatsache systematisch begründen. Natürlich, niemand ist vor den Tücken fehlerhafter Logik gefeit, und wir alle handeln zeitweise irrational. Je komplexer unsere anstehenden Entscheidungen sind, desto irrationaler verhalten wir uns tendenziell.

 

Wir können Irrationalität aber nur im Gegensatz zur Rationalität definieren. Zunächst schauen wir uns deshalb näher an, was es heißt, rational zu sein. Rationalität hat zwei Formen:

 

  • Der rationale Gedanke. Rationales Denken führt zu Schlussfolgerungen, die wahrscheinlich korrekt sind. Zusätzlich wird auch das bereits verfügbare Wissen mit einbezogen. Es ist komplizierter, Entscheidungen auf diese Weise zu treffen, da alle Variablen berücksichtigt werden müssen.

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  • Instrumentelle Rationalität. Bei dieser Form der Rationalität handelt das Individuum mit dem ihm zur Verfügung stehenden Wissen und in Bezug zu seinen Präferenzen, um sein Ziel zu erreichen.
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